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Die Reifensuche leicht gemacht

Kennen Sie die Kürzel der Automarken auf der Reifenflanke?

Was ist eine Reifenkennzeichnung? Für die Mehrheit der Autofahrer sind die zahlreichen Angaben auf dem Reifen nur schwer zu entziffern. Um das Kürzel-Chaos zu entwirren geben wir einen Überblick über die OE-Markierung. Denn Automarken arbeiten immer häufiger mit Reifenherstellern zusammen und produzieren Autoreifen die perfekt auf die Anforderungen des Fahrzeugs abgestimmt sind. Welche Kennungen nutzen Automobilhersteller?

Autohersteller gehen Reifenpartnerschaften ein

© Skoda 

Volkswagen Gruppe

Der Volkswagen Konzern ist einer der weltweit führenden Automobilhersteller. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 600.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Jahresumsatz von 230 Milliarden Euro. Zum Konzern gehören 12 verschiedene Marken: Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Volkswagen Golf

© Volkswagen

Volkswagen

Die 1937 in Wolfsburg gegründete Marke Volkswagen (VW) ist heute mit 6,23 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit (2017) eine der beliebtesten Automarken. Volkswagen produziert alle Arten von Fahrzeugen: Kleinwagen wie den Polo oder up!, Familienautos wie den Passat oder Touran, bis hin zu den SUVs wie den T-Roc, Tiguan oder Touareg. Deutschlands beliebtestes Auto der VW Golf darf nicht ungenannt bleiben. Es gibt speziell für Volkswagen-Fahrzeuge homologierte Reifenmodelle, die die Markierung VO oder VOLKSWAGEN führen.

Audi

Audi wurde 1909 von August Horch in Ingolstadt gegründet und gehört seit 1964 zum Volkswagen Konzern. Mit mehr als 1,8 Millionen verkauften Modellen im Jahr 2017 ist die Marke mit den vier Ringen heute einer der größten Hersteller von Premiumfahrzeugen. Audi ist mit der gesamten Fahrzeugpalette auf dem Markt vertreten. Es  gibt viele OE-Kennzeichnungen für Audi, die sich je nach Modell unterscheiden: AOE, RO1, AO1, AUDI, RO2, AO2, RO3 oder AO.

Seat

Die Sociedad Española de Automóviles de Turismo, besser bekannt als SEAT, wurde 1950 gegründet. Sie entstand aus dem Wunsch der spanischen Regierung, den nationalen Automobilmarkt mit Hilfe von Fiat zu entwickeln. Erst 1986 trat SEAT in den Volkswagen Konzern ein. Der spanische Hersteller produzierte 2017 mehr als 450.000 Pkw, vom Mii oder Ibiza über die SUVs Arona und Ateca bis hin zum Alhambra-Minivan oder dem sportlichen Leon. Seit 2018 ist die Sportsparte von SEAT, Cupra, eine eigenständige Marke geworden.

Škoda

Škoda ist einer der ältesten Automobilhersteller der Welt. Die Firma wurde 1895 in der Tschechischen Republik in der Stadt Mladá Boleslav gegründet, doch erst 1919 erfolgte die Gründung der Automobilsparte. Seit 1991 im Besitz des Volkswagen-Konzerns, verkaufte Škoda 2018 1,3 Millionen Fahrzeuge in den Segmenten City, Kompakt, Familie, Straße und SUV. Während die Marke in Europa sehr beliebt ist und seit über 15 Jahren ein wichtiger Partner der Tour de France ist, wird Škoda auch in Schwellenländern zunehmend wahrgenommen. In China zum Beispiel hat das SUV-Coupé Kodiaq viele neue Kunden gewonnen.

Bugatti

Der 1909 in Molsheim im Bas-Rhin gegründete französische Hersteller hat noch nie so etwas wie die anderen getan. Sein Slogan "Nichts ist zu schön, nichts ist zu teuer" hätte durch "nichts ist zu schnell" ergänzt werden können. Seit mehr als 100 Jahren ist Bugatti bekannt für Autos, die alle Geschwindigkeitsrekorde brechen. Das "schwarze Auto", La Voiture Noire, wurde 2019 auf dem Internationalen Automobil-Salon in Genf vorgestellt und wechselte als Konzept für vermutlich über 11 Millionen Euro den Besitzer. Sein W16 Quad-Turbo 8.0L Motor mit 1.500 PS soll 420 km/h erreichen. Damit könnte der Bolide sogar noch schneller fahren, wenn Reifen mit entsprechendem Geschwindigkeitsindex verfügbar wären. Der in einer limitieren Auflage erhältliche Bugatti Chiron hat die gleichen technischen Eigenschaften. Der Preis für einen Satz Pneus für Bugatti Chiron liegt laut dem französischen Hersteller aber immerhin bei etwas weniger als 40 00 0€: hauseigene Techniker und Reifenmontage inklusive.

La Voiture Noire

© Bugatti 

Lamborghini

Heute ist Lamborghini einer der größten Hersteller von Luxussportwagen. Doch die 1963 von Ferruccio Lamborghini am Rande von Bologna gegründete Marke setze zunächst auf die Produktion von landwirtschaftlichen Traktoren. Lamborghini, seit 1998 fester Bestandteil des Volkswagen-Konzerns, produzierte 2018 6.333 Fahrzeuge, darunter den SUV Urus und den Huracán. Reifen wie der P Zero Corsa sind als Erstausrüstung für Lamborghini-Fahrzeuge erhältlich. Sie sind durch den Buchstaben "L" auf der Flanke erkennbar und bestätigen somit die Zulassung durch die italienische Marke.

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Bentley

Bentley ist bekannt für seine Luxus- und Rennwagen und wurde 1919 von Walter Owen Bentley in Cricklewood, nördlich von London, gegründet. Nach den finanziellen Schwierigkeiten während der Weltwirtschaftskrise wurde die Automobilmarke 1931 von Rolls-Royce übernommen. Bentley wurde 1998 vom Volkswagen Konzern gekauft und verkaufte 2018 weltweit fast 10.500 Fahrzeuge, darunter die Modelle Continental, Mulsanne und Flying Spur. Die für britische Premium-Markenfahrzeuge speziell abgestimmten Reifen tragen die Kennzeichnung B, BC, BL, BL, BL, BL1, B1.

Porsche

Das österreichische Unternehmen wurde 1947 von Ferry und Louise Porsche gegründet, den Kindern des genialen Ingenieurs Ferdinand Porsche, dem Erfinder des legendären Volkswagen Käfers. Auf der Basis des Käfers entstand der erste Sportwagen Porsche 356. Seit 2011 ist die Marke fester Bestandteil von Europas führendem Automobilhersteller, dem Volkswagen Konzern. Ursprünglich ein Familienunternehmen, wurde Porsche 2018 mit mehr als 250.000 verkauften Fahrzeugen zu einem der weltweit führenden Automobilhersteller. Die prestigeträchtige Marke verfügt über eine breite Modellpalette: 911, Cayenne, Macan, Boxter, Panamera u.w. Die von Porsche in der Erstausrüstung freigegebene Bereifung ist speziell mit N0 bis N6 oder NA0, NF0, PORSCHE gekennzeichnet.

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PSA Gruppe

Die 1976 gegründete PSA Group (Peugeot Société Anonyme) ist ein französischer Automobilkonzern mit den Marken Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Opel und Vauxhall. Als zweiter europäischer Automobilhersteller verkaufte die Gruppe 2018 weltweit fast 4 Millionen Fahrzeuge.

PSA Group

© PSA Group

Peugeot

Peugeot, einer der weltweit führenden Pioniere in der Automobilindustrie, wurde 1810 in Sochaux gegründet.  Sein Flaggschiff, der Peugeot 206, ist mit mehr als 7 Millionen produzierten Einheiten eines der meistverkauften Fahrzeuge der Geschichte. Peugeot ist in fast 160 Ländern vertreten und der einzige Hersteller der Welt, der ein komplettes Mobilitätsangebot anbietet: Autos, Motorroller, Fahrräder. Auf der Seitenwand der OE-Bereifung befindet sich die Kennzeichnung SI.

Citroën

Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 durch André Citroën hat die Marke mit dem für Deutsche oft „unaussprechlichen Namen“ die Automobilindustrie mit ihren avantgardistischen Technologien revolutioniert. 1934 wurde Citroën von Michelin und 1976 von der PSA-Gruppe übernommen. Der französische Hersteller produziert Kleinwagen, Limousinen, SUVs und Minivans mit mehr als 1 Million verkauften Modellen im Jahr 2018. Von Citroën anerkannte Reifen tragen ebenfalls die OE-Kennzeichnung SI auf der Flanke.

DS Automobiles

Zu Beginn war DS mit den Modellen DS3, DS4 und DS5 die Luxusserie von Citroën. Im Jahr 2014 wurde DS dann zu einer eigenständigen Marke. Der Markenname würdigt das Oberklassemodell Citroën DS, das zwischen 1955 und 1975 kommerzialisiert wurde. Die französische Marke ist auf dem asiatischen Markt sehr erfolgreich, insbesondere mit dem ersten Premium-SUV DS6 aus chinesischer Produktion.

Opel

Opel ist ein deutscher Automobilhersteller, der Ende des 18. Jahrhunderts von Adam Opel in Rüsselsheim gegründet wurde. Nachdem das Unternehmen fast ein Jahrhundert lang zur General Motors-Gruppe gehörte, zählt es seit 2017 zur PSA-Gruppe. Die Marke mit dem Blitz ist in mehr als 60 Ländern weltweit präsent und verkaufte 2018 mehr als 1 Million Fahrzeuge. Opel ist bekannt für Modelle wie den Astra und den Corsa, von denen mehr als 13,6 Millionen in fünf Generationen gebaut wurden. Von Opel zugelassene Reifen tragen die Markierung OP oder OP1.

Vauxhall

Vauxhall wurde 1857 in London gegründet und ist die Schwesterfirma von Opel. Die meisten der aktuellen Modelle basieren auf der deutschen Marke. Die Bauweise der Vauxhall-Fahrzeuge entspricht den Anforderungen des britischen Markts, einschließlich der Lenkung für den Linksverkehr.

FCA-Gruppe (Fiat Chrysler Automobiles)

Die FCA-Gruppe wurde 2014 nach der Übernahme der Chrysler-Gruppe durch Fiat gegründet und umfasst die Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Abarth, Maserati, Chrysler, Dodge, Jeep und Ram.

Fiat 500 Logo

© Fiat

Fiat

Fiat (Akronym für Fabbrica Italiana Automobili Torino) wurde 1899 von einer Gruppe Aristokraten und Unternehmer gegründet mit dem Ziel die Mobilität zu demokratisieren. Mit mehr als 1,3 Millionen verkauften Fahrzeugen weltweit pro Jahr konzentriert sich die italienische Marke vor allem auf die Segmente Mini, Klein- und Mittelklassefahrzeuge. Der Fiat 500 ist eines der beliebtesten Modelle. Der 1957 eingeführte 500 wird heute in seiner Neuauflage in mehr als 100 Ländern verkauft.

Alfa Romeo

Die Geschichte der italienischen Marke, bekannt für ihre Sportwagen, begann 1910 in Mailand mit der Gründung der ALFA (Akronym für „Anonima Lombarda Fabbrica Automobili"). Sie ändert ihren Namen in Alfa Romeo, nachdem das Unternehmen von Nicola Romeo, einem neapolitanischen Ingenieur, übernommen wurde. 1986 wurde der Automobilhersteller von seinem italienischen Konkurrenten Fiat übernommen. Alfa Romeo's Slogan „The mechanics of Emotions" wird heute von den Modellen Giulietta, Giulia, 4C und Stelvio verkörpert. Als homologierte Erstausrüstung sind Reifen mit AR oder ARR gekennzeichnet.

Lancia

Lancia wurde 1906 in Turin von Vincenzo Lancia gegründet. Seit 2017 ist die Marke exklusiv auf dem italienischen Markt präsent und produziert derzeit nur noch ein Modell: den Ypsilon. Der Kürzel LZ bescheinigt, dass die Reifen von Lancia freigegeben wurden.

Abarth

Abarth wurde zum Ende des Zweiten Weltkriegs von Carlo Abarth mit dem Ziel gegründet Rennsportfahrzeuge zu entwickeln. Die Marke Abarth setzt dabei hauptsächlich auf Fiat-Fahrzeuge. Ihren Erfolg verdankt die Marke der Umrüstung des Fiat 600.

Maserati

Die auf Luxus-, Sport- und Rennwagen spezialisierte Marke wurde 1914 von den Brüdern Maserati gegründet. In den letzten Jahren hat sich die Marke mit dem Dreizack im Rahmen einer ehrgeizigen Expansionsstrategie grundlegend gewandelt. Eine erweiterte Produktpalette um Luxus-SUVs und High-End-Limousinen brachte dem Hersteller mit 51.500 verkauften Fahrzeugen im Jahr 2017 ein außergewöhnliches Wachstum ein. Reifen wie der Pirelli P Zero mit MGT-Markierung sind als Erstausrüstung für Maserati erhältlich. Der italienische Reifenhersteller ist Maseratis langjähriger Partner, sowohl im Motorsport als auch in der Serienfertigung. 

Chrysler

Das erste Chrysler Markenauto wurde 1924 von Walter Percy Chrysler in New York entworfen. Es war Chrysler, der das Minivan-Konzept in den 1980er Jahren erfand und ein völlig neues Segment schuf. Seit der Übernahme durch Fiat im Jahr 2009 wird die amerikanische Marke nicht mehr in Europa vermarktet, außer in Großbritannien und Irland. Heute konzentriert sich die Marke Chrysler vor allem auf die Segmente Minivan und Großraumautos in Nordamerika. Es gibt Reifen, die von der amerikanischen Marke speziell zugelassen sind. Sie sind durch den Code C1 auf der Reifenflanke erkennbar.

Dodge

Gegründet 1914, produziert Dodge kraftvolle und aggressive Autos mit einer breiten Palette von leistungsstarken Motoroptionen. Vor der Gründung ihrer eigenen Marke halfen die Brüder Dodge Henry Ford bei der Finanzierung seines Unternehmens und wurden die ersten Teilhaber der Ford Motor Company. Heute ist die Marke Dodge Teil der FCA-Gruppe und wird nicht mehr in Europa verkauft.

Jeep

Gegründet 1941, ist Jeep weltweit bekannt für seine Geländewagen und unübertroffenen Offroad-Fähigkeiten. Jeep lieferte seine Off-Road-Fahrzeuge ursprünglich während des Zweiten Weltkriegs an das US-Militär. Die amerikanische Marke begann 1945 mit der Produktion von Autos für den zivilen Fahrzeugmarkt. Jeep ist in mehr als 140 Ländern vertreten und verkaufte 2017 weltweit rund 1,4 Millionen Einheiten.

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Ram

Ram ist eine amerikanische Marke, die sich auf Nutzfahrzeuge spezialisiert hat. Aus der Dodge Ram Pickup-Reihe wurde sie 2009 zu einer eigenständigen Marke. Der Ram SRT-10 Pickup wurde ins Guinness Buch der Rekorde als der schnellste Pick-up der Welt aufgenommen. Heute werden Ram-Fahrzeuge ausschließlich in Nordamerika verkauft.

Renault Nissan Mitsubishi

Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi entstand 1999 infolge der finanziellen Schwierigkeiten von Nissan, und wurde teilweise von Renault übernommen. Die strategische Partnerschaft wurde 2016 mit dem Einstieg von Mitsubishi verstärkt. Inzwischen umfasst die Gruppe 10 Marken: Renault, Nissan, Mitsubishi, Dacia, Renault-Samsung, Lada, Alpine, Infiniti, Venucia und Datsun. Mit 10,6 Millionen verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Jahr 2017 hat sich die Allianz zu einem der führenden Unternehmen im Automobilsektor entwickelt. Der Konzern Renault-Nissan-Mitsubishi beschäftigt 450.000 Mitarbeiter. Eins von neun weltweit verkauften Fahrzeugen ist der Gruppe zugehörig.

Der neue Renault Clio

© Renault

Renault

Das 1898 gegründete Unternehmen Renault ist heute die weltweit führende französische Automobilmarke mit mehr als 2,5 Millionen verkauften Fahrzeugen im Jahr 2018. Ins Leben gerufen von den Brüdern Renault, ist die Handelsmarke heute Teil der internationalen Gruppe mit dem gleichen Namen. Renault bietet mehr als 30 Fahrzeugmodelle an, darunter einige Bestseller wie den Clio oder den Captur. Die Originalbereifung des Herstellers wird mit dem Buchstabenkürzel RE signalisiert.

Nissan

Der japanische Automobilhersteller Nissan firmierte zuvor unter dem Namen Datsun. Der heutige Name wurde endgültig 1934 angenommen. Trotz seiner früheren Erfolge in der Automobilindustrie stand das Unternehmen Ende der 90er Jahre kurz vor dem Bankrott. Dies war auch der Grund für die Allianz mit der französischen Gruppe Renault im Jahr 1999. Nach der Fusion kamen mehrere kommerziell erfolgreiche Modelle wie der Nissan Micra, Qashqai oder Note auf den Markt.

Mitsubishi

Das japanische Automobilunternehmen Mitsubishi Motors wurde 1970 gegründet. Die Marke konzentriert sich vor allem auf den Verkauf von SUVs. Auf dem heimischen Markt ist sie zudem auf Kleinwagen spezialisiert. Mit einer Präsenz in 14 Ländern verkaufte Mitsubishi 2017 mehr als eine Million Fahrzeuge.

Dacia

Dacia ist ein rumänischer Automobilhersteller, der 1966 gegründet wurde. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort  "Dacia" ab, das auf die römische Provinz Dakien verweist. Dacia wurde 1999 von der Renault Gruppe gekauft und bietet fünf Fahrzeugreihen an, darunter die Bestseller der Marke: Duster, Logan und Sandero. Die Fahrzeuge werden in Europa unter der Marke Dacia und im Rest der Welt unter der Marke Renault vertrieben.

Renault-Samsung

Renault-Samsung ist ein südkoreanischer Automobilhersteller, der 1995 unter dem Namen Samsung Motors gegründet wurde. Nach der Übernahme des Unternehmens durch Renault werden die Fahrzeuge unter beiden Marken vermarktet: Samsung in Korea und Chile und Renault in anderen Ländern. Im Jahr 2018 verkaufte Renault-Samsung fast 85.000 Autos.

Lada

Lada, anfänglich AVTOVAZ, ist der erste russische Automobilhersteller, der 1966 in Togliatti gegründet wurde. Seit 2017 ist er ein fester Bestandteil des Renault Konzerns. Lada- Fahrzeuge werden inzwischen in 30 Ländern verkauft. Vom Allradmodell Niva wurden fast 2,5 Millionen Stück produziert.

Alpine

Alpine gehört zur Renault-Gruppe und ist eine französische Sportwagenmarke, die 1955 von Jean Rédélé in Dieppe (Frankreich) gegründet wurde. Der Markenname bezieht sich auf den Sieg seines Gründers beim Alpenpokal. Dank des legendären A110 Modells, ist Alpine zu einem der erfolgreichsten Motorsportteams aufgestiegen. Nach wirtschaftlich turbulenten Zeiten wurde der Alpine A110 Sportwagen 2017 wiederbelebt.

Infiniti

Infiniti ist die Luxusmarke von Nissan, die 1989 gegründet wurde. Ursprünglich wurde die Automarke nur in den USA vermarktet, doch 2008 erfolgte der Markteintritt in Europa. Heute bietet Infiniti 15 Fahrzeugmodelle im SUV- und Limousinensegment an.

Venucia

Venucia wurde 2010 gegründet und ist eine chinesische Automobilmarke im Besitz von Nissan und Dongfeng Motor Corporation. Die Marke vermarktet Einsteigermodelle für den chinesischen Markt.

Datsun

Datsun geht auf die Anfänge der japanischen Automobilproduktion zurück. 1981, nach dem Verkauf von 20 Millionen Autos in 190 Ländern auf der ganzen Welt, wurde die Marke Datsun schrittweise eingestellt. Die globale Entwicklung des Unternehmens wird unter dem Namen Nissan durchgeführt. Datsun wird 2013 neu eingeführt und wird zur Low-Cost-Marke von Nissan.

Toyota

Der japanische Toyota-Konzern, zu dem die Marken Toyota, Lexus, Daihatsu, Subaru und Hino (LKW- und Busproduktion) gehören, ist einer der größten Automobilhersteller der Welt. Toyota dominierte von 2008 bis 2015 den globalen Markt und war die erste Gruppe, die 2014 weltweit mehr als 10 Millionen Fahrzeuge verkaufte.

Toyota Prius 2019

© Toyota

Toyota

Toyota wurde 1937 von Kiichiro Toyoda gegründet. Er verkaufte das Patent für den von seinem Vater erfundenen automatisierten Webmaschine um in die Automobilproduktion einzusteigen. Der Automobilhersteller hat ein Produktionskonzept entwickelt, das später von anderen Fahrzeugherstellern übernommen wurde. Das Prinzip besteht darin, nur genügend Mengen aus bestehenden Aufträgen mit einem Minimum an Verlusten zu produzieren. Heute werden Toyota-Fahrzeuge, wie das Stadtauto Yaris oder Hybridfahrzeuge wie den Prius oder C-HR in mehr als 160 Ländern verkauft. Reifen, die speziell auf die Anforderungen der japanischen Marke abgestimmt sind, werden mit einem A auf der Reifenflanke markiert.

Lexus

Lexus ist Toyotas Luxusklasse, die 1989 gegründet wurde. Das erste Auto, das von der japanischen Marke vermarktet wurde, ist der Lexus LS400. In seiner 30-jährigen Geschichte hat Lexus 10 Millionen Fahrzeuge produziert, darunter 1,4 Millionen wieder aufladbare Hybridfahrzeuge. Es ist auch der erste Premiumhersteller, der Hybridversionen seiner Produkte anbietet.

Daihatsu

Daihatsu ist ein unverzichtbares Standbein des Toyota-Konzerns und hat sich auf die Produktion von keijidōsha spezialisiert: Kleinwagen, die in Japan mit reduzierten Steuern und Versicherungsprämien verkauft werden. Gegründet 1907, ist Daihatsu der älteste japanische Automobilhersteller.

Subaru

Subaru wurde 1953 gegründet und ist ein japanischer Automobilhersteller. Er ist der erste Hersteller, der einen allradgetriebenen Pkw auf den Markt brachte. Damit gilt Subaru als Pionier der Allradtechnologie in der Pkw-Industrie mit mehr als 18 Millionen produzierten Fahrzeugen weltweit. In Europa ist die Marke vor allem für ihr aktuelles Flaggschiff Impreza bekannt. Von Subaru zugelassene Reifen sind mit dem Kürzel LV oder SUBARU gekennzeichnet.

BMW Group

Die BMW Group, bekannt für ihre Oberklasse-Fahrzeuge, vereint die Marken BMW, MINI und Rolls-Royce. Der in München ansässige Konzern verkaufte 2018 fast 2,5 Millionen Fahrzeuge mit einem Umsatz von 97,5 Milliarden Euro.

BMW X6 Reifenansicht

© BMW

BMW

BMW (Bayerische Motoren Werke) wurde 1916 in München gegründet. Ursprünglich wurden im Unternehmen Flugzeugmotoren hergestellt, was sich auch im Markenzeichen (weiß blau gevierteilter Kreis als Blick durch einen Propeller) widerspiegelt. Nach dem Ersten Weltkrieg musste BMW nach dem Vertrag von Versailles, der Deutschland die Produktion von Flugzeugen verbot, auf den Automobilsektor umstellen. Heute ist die Marke weltweit bekannt für ihre Premium-Fahrzeuge und Sportwagen. Von BMW homologierte Reifen tragen auf der Seitenwand einen geprägten Stern, den BMW- oder M3-Schriftzug.

Alpina

Das nicht zur BMW Group gehörende Unternehmen Alpina produziert Hochleistungsautos in Kleinserien auf Basis von BMW Modellen. Die Marke wurde in den 1960er Jahren durch Burkard Bovensiepen gegründet. BMW hat sich verpflichtet die volle Garantie für seine modifizierten Fahrzeuge aufrechtzuerhalten. 1983 wurde Alpina zu einem vollwertigen Automobilhersteller. In den letzten Jahren wurden jährlich mehr als 1.500 Autos verkauft. Von Alpina zugelassene Reifen sind mit dem ALP-Zeichen gekennzeichnet.

MINI

MINI wurde 1959 gegründet und ist ein englischer Automobilhersteller, der zur BMW Group gehört. Mini sollte den führenden Autos der damaligen Zeit, dem Käfer und dem Fiat 500,  Konkurrenz machen. Anfang der 2000er wurden der britische Kleinwagen unter der Federführung der BMW Group neu aufgelegt. Die Beliebtheit  des legendären Stadtautos Mini Cooper ist ungebrochen. Weitere Modelle wie der SUV Countryman ergänzen die Modellpalette.

Rolls-Royce

Rolls-Royce wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts vom Ingenieur Henry Royce und dem Motor-affinen Aristokraten Charles Rolls ins Leben gerufen. Seit seiner Gründung hat sich Rolls-Royce mit den Modellen Silver, Ghost, Phantom und Wraith als die prestigeträchtigste britische Automarke etabliert. Dank der erstklassigen Qualität der Fahrzeuge sind heute noch mehr als 60% der je gebauten Rolls-Royce-Fahrzeuge im Umlauf.

Daimler

Daimler ist einer der weltweit größten Hersteller von Premium-Pkw und der weltweit größte Hersteller von Nutzfahrzeugen. Der Konzern mit Sitz in Stuttgart vertreibt Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach. Mit fast 300.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Daimler 2018 einen Umsatz von 167 Millionen Euro.

Mercedes Benz GLS 400 D 4MATIC

© Mercedes Benz

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz ist eine deutsche Automobilmarke und Tochtergesellschaft des Daimler-Konzerns. Im Jahr 2018 stellte Mercedes-Benz mit mehr als 2 Millionen Autos einen Absatzrekord auf. Die Marke mit dem Stern ist in Deutschland überaus beliebt, ob SUV, Limousine oder Kompaktklasse. Reifenmodelle, die für Mercedes zugelassen sind, tragen die Markierungen MOE, MO-V, MO oder MO1.

Smart

Smart wurde 1994 gegründet und ist auf die Herstellung von zweisitzigen Kleinstwagen für die Stadt spezialisiert. Die Entstehung der Marke geht auf die Zusammenarbeit zwischen Mercedes-Benz und der Schweizer Uhrengruppe Swatch zurück. Das Flaggschiffmodell Smart Fortwo ist ein wahrer Erfolgsschlager mit nur 2,7 Metern Länge. 

Maybach

Maybach ist ein deutscher Automobilhersteller, der sich auf sehr Luxuslimousinen spezialisiert hat. In Erinnerung bleibt der Maybach Exelero, der in Zusammenarbeit mit dem Reifenhersteller Fulda entwickelt wurde, um Hochleistungsreifen zu testen. Das 6 Meter lange Fahrzeug wurde für bescheidene 8 Millionen Dollar verkauft.

General Motors

Als ehemalige Nummer eins im Automobilbau wurde General Motors 1908 in den Vereinigten Staaten gegründet. Der amerikanische Konzern hat inzwischen acht Fahrzeugmarken im Portfolio: Chevrolet, Buick, GMC, Cadillac, Holden, Baojun, Wuling und Jiefang. General Motors konzentriert sich lieber auf "profitableren" Märkte und ist heute nicht in Europa vertreten.

Jaguar Land Rover

Jaguar Land Rover ist ein englischer Automobilhersteller, der 2008 gegründet wurde, als Tata Motors Jaguar und Land Rover von Ford übernahm. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Coventry, England.

Logo Jaguar XE

© Jaguar

Jaguar

Das 1922 gegründete Unternehmen nannte sich zunächst Swallow Sidecar Company oder SSC, bevor es in Jaguar umbenannt wurde. Die Namensänderung erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg, um nicht mit der deutschen SS in Verbindung gebracht zu werden. Von 1989 bis 2008 gehörte die Marke zum amerikanischen Autobauer Ford. Für die breite Öffentlichkeit bleibt das ultimative Modell von Jaguar der Jaguar XJ. Trotz der Tatsache, dass die Marke immer noch für Luxus im englischen Stil steht, produziert Jaguar heute verstärkt "Mainstream" Fahrzeuge. Reifen, die von der Marke zugelassen sind tragen die Buchstaben J oder JRS.

Land Rover

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg brachte der britische Automobilhersteller Rover ein neues Fahrzeugmodell namens Land auf den Markt. Ein Allradfahrzeug, mit hoher Geländetauglichkeit, das stark vom Jeep inspiriert war. Später wurde Land Rover zu einer eigenständigen Marke. Es wurden hauptsächlich 4x4-Modelle entwickelt, darunter Fahrzeuglegenden wie den Defender, Range Rover oder Discovery. Je nach Modell können die von Land Rover zugelassenen Reifen unterschiedliche Markierungen aufweisen: LR, LR1, LRO, LRO, LRO, LRO, LRO1. 

Aston Martin / Prodrive

Der englische Sportfahrzeughersteller Aston Martin gehörte Jahrzehntelang Ford an bis er 2007 von Prodrive, einem Rennsportunternehmen übernommen wurde. Aus dieser Übernahme ging auch die Gründung des Aston Martin Racing Teams hervor.

Aston Martin DBS Superleggera

© Aston Martin

Aston Martin

Die englische Marke Aston Martin hat 1913 ihr erstes Fahrzeug als Konkurrent zu Bugatti auf den Markt gebracht. 1922 gelang es dem Modell Bunny einen Weltrekord aufzustellen, indem es 16 Stunden und 30 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 125 km/h zu fuhr. Der breiten Öffentlichkeit wurde die britische Marke jedoch vor allem durch die James-Bond-Saga bekannt, als Lieblingsauto von 007. Es gibt viele Kennzeichnungen auf der Reifenflanke, die die Homologation in der Erstausstattung durch Aston Martin bestätigen: AMX, AMR, AML, AM2, AM6, AM4, AMP, AMS, A6A, AM5, AM9, AM8, AMV.

Ferrari 458 Italia

© Ferrari

Ferrari

Die legendäre italienische Automarke Ferrari wurde 1947 von Enzo Ferrari gegründet, der ursprünglich Testfahrer für Alfa Romeo war. Die Marke mit dem springenden Pferd hat sich als Referenz in der Automobilwelt etabliert, sowohl im Rennsport als auch im Premiumsegment der Sportwagen. Sie sind unverkennbar an ihrer roten Farbe zu erkennen. Da Ferrari ursprünglich als Rennteam gegründet wurde, gab es damals einen Farbcode, um Autos bei internationalen Wettbewerben zu unterscheiden. Rot war für die Italiener reserviert. Im Jahr 2018 verkaufte die traditionsreiche Marke mehr als 9.000 Fahrzeuge mit einem Umsatz von 787 Millionen Euro. Vom italienischen Hersteller zugelassene Reifen, wie z.B. der Pirelli P Zero, sind mit den Symbolen K2, K3, K1, F01, F, F, F, F, F03 oder F02 gekennzeichnet.

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Ford 2017 EcoSport

© Ford

Ford

Das erste Ford-Auto erschien 1913, aber erst mit der Einführung des Ford T im Jahr 1908 gelang dem amerikanischen Hersteller der große Durchbruch. Das Automobil revolutionierte die industrielle Welt. Die Hohe Nachfrage zwang Henry Ford, den Gründer der Marke, die Produktion zu steigern: die Fließbandproduktion wurde eingeführt und bedeutete einen radikalen Umbruch in der neu entstehenden Autoindustrie. Heute wird Ford in Deutschland besonders für seine Stadtautos, wie den Fiesta und SUVs wie den Kuga geschätzt. Reifen, die von der amerikanischen Marke zugelassen sind, tragen  FO2, FO1 oder FO auf der Reifenflanke.

McLaren 720S Spider Reifen

© McLaren

McLaren

Für Motorsportfans ist die englische Marke McLaren ein Mythos. Die Silberpfeile haben schon viele Formel-1-Siege einfahren können. Neben der Herstellung von Rennwagen produziert McLaren seit 1989 auch "Mainstream"-Fahrzeuge, bleibt aber gleichzeitig dem Prestige-Segment treu. In der Erstausrüstung tragen zugelassene Reifen die Bezeichnung MC oder MC1.

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