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Wie Reifenalter bewerten und Haltbarkeit Ihrer Reifen verlängern?

Sie ersetzen Ihre Reifen gewöhnlich erst dann, wenn auf der Lauffläche bereits die Verschleiß-Markierung erreicht ist? Achtung, dies ist nicht der einzige zu berücksichtigende Faktor! Der Zustand des Reifengummis, der einen direkten Einfluss auf die Sicherheit Ihres Fahrzeuges hat, ist mindestens genau so wichtig. Erfahren Sie hier, wie Sie das Alter und die Haltbarkeit von Reifen bewerten und den Reifenverschleiß reduzieren können.
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Was sind die Anzeichen für eine Reifenalterung? - Bild-Credit - © www.istockphoto.com

Reifenverschleiß und Haltbarkeit. Was sind die Unterschiede?

Der Verschleiß eines Reifens ist Teil seines Lebenszyklus. Der normale Reifenverschleiß bezieht sich auf die Profiltiefe des Reifens. Wenn die Reifen neu sind, verfügen sie über eine bestimmte Profiltiefe, die sich mit den gefahrenen Kilometern nach und nach verringert bzw. abfährt. So bedeutet das Erscheinen der Verschleißanzeige (eine kleine Gummilippe), dass es Zeit ist, den Reifen auszutauschen.

Die Haltbarkeit von Reifen hingegen bezieht sich nicht zwangsläufig auf den Verschleiß, sondern eher auf das Reifenalter und vor allem auf den Zustand des Reifengummis, denn es ist tatsächlich so, dass sich Reifen im Laufe der Zeit verändern.

Warum wird ein Reifen älter bzw. schlechter?

Wie alt dürfen Autoreifen sein? Die Lebensdauer eines Reifens beträgt in der Regel ungefähr 10 Jahre – dabei ist es egal, ob der Reifen über diese Zeitspanne hin genutzt oder einfach nur gelagert wird. Während seines Lebenszyklus verschlechtert sich die Qualität des Reifengummis mehr oder weniger schnell. Dies hat verschiedene Gründe:

  • Die klimatischen Bedingungen: Sehr kalte oder auch sehr heiße Temperaturen beanspruchen einen Reifen mehr, als stabile klimatische Bedingungen.
  • Lagerbedingungen: Feuchtigkeit, Licht, Temperatur, Belastung durch Lösungsmittel sowie die richtige Lagerungsart sind alles Faktoren, die einen direkten Einfluss auf die Lebensdauer des Reifens haben können.
  • Nutzung: Wie Sie ihre Reifen nutzen und beanspruchen, beeinflusst logischerweise deren Lebensdauer. Ihr Fahrstil, die Beladung des Fahrzeuges, das Einhalten des korrekten Reifendrucks etc. sind nur einige wichtige Faktoren.

Wie erkennt man die Reifenalterung?

Es ist überhaupt nicht kompliziert, herauszufinden, ob Ihre Reifen zu alt sind: Sie müssen lediglich eine Sichtkontrolle durchführen. Dabei ist es wichtig, den gesamten Reifen genau anzuschauen (Lauffläche, Flanken, Reifenschultern etc.). Daher raten wir Ihnen, eines der Räder komplett zu demontieren.

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Bild-Credit © www.istockphoto.com

Symptomatisch für Reifen, die einfach zu alt sind bzw. deren Haltbarkeitsdatum überschritten wurde, sind zum Beispiel Rissbildungen, die in der Regel dadurch entstehen, dass der Reifengummi zu hart geworden ist.

"Ist ein Reifen 5 Jahre alt, sollte er danach jedes Jahr von einem Fachmann überprüft werden. Der Reifen sollte aus Gründen der Sicherheit unbedingt ersetzt werden, wenn er 10 Jahre alt ist - auch wenn der Verschleißgrad noch in Ordnung ist und keine allgemeingültige Rechtsvorschrift existiert. Vergessen Sie nicht, auch Ihren Ersatzreifen zu überprüfen!"

Sicherheit: Reales Risiko

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Reifen rissig oder beschädigt sind, ersetzen sie diese so bald wie möglich. In der Tat bedeuten diese offensichtlichen Mängel eine Schwächung der Reifenstruktur, so dass es jederzeit zu einem Reifenplatzer kommen kann. Außerdem birgt ein hart gewordener Reifengummi vor allem bei Nässe ein großes Sicherheitsrisiko.

3 goldene Regeln, um eine vorzeitige Reifenalterung zu vermeiden

Um eine maximale Lebensdauer für Ihre Reifen zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen, dass Sie einige Regeln befolgen:

  1. Wenn Ihre Reifen demontiert sind, stellen Sie sicher, dass die Reifen in einer guten Raumatmosphäre und bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden.
  2. Vermeiden Sie es, Ihr Auto für längere Zeit in sehr sonnigen und windigen Gegenden (z. B. am Meer) stehen zu lassen.
  3. Halten Sie die Empfehlungen für Reifendruck und Traglast ein.

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