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Top 3 Reifencheck vor einer langen Autofahrt: Reifendruck, Verschleiß, Ersatzrad

Sie haben eine lange Autofahrt vor sich? Starten Sie nicht, ohne den Zustand Ihrer Reifen zu kontrollieren: Sie bilden immerhin den einzigen Kontakt zwischen Ihrem Fahrzeug und der Straße... Hier die Checkliste zur Reifenkontrolle, damit Sie sich unbesorgt auf die Reise begeben können.
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Bild-Credit © www.istockphoto.com

Die 3 wichtigsten Punkte für den Reifencheck

Reifenverschleiß kontrollieren

Beginnen Sie mit dem Überprüfen des Abnutzungszustands Ihrer Reifen. Sie müssen vor allem sicherstellen, dass die Reifenlauffläche nicht schon die Reifenverschleißanzeige erreicht hat. Dies ist ein kleiner, 1,6 mm dicker Gummisteg auf dem Profilgrund der Hauptrillen des Reifens. Er zeigt die gesetzlich zugelassene Mindestprofiltiefe an. Hat der Gummisteg bereits die Verschleißanzeige erreicht und Sie planen eine lange Fahrt, sollten Sie vorher besser die Reifen wechseln.

Gut zu wissen: Manche Reifenhersteller wie Nokian oder Continental schreiben zwei Verschleißanzeigen vor, eine für die Schwelle beim Nachlassen von Leistungen auf nasser Fahrbahn, die andere zeigt den minimalen Verschleißwert an.

Überprüfen Sie anschließend den Zustand Ihrer Reifenflanken, um sicherzugehen, dass sie keine Schnitte, Risse, Beulen, Ausbuchtungen oder sonstige Verformungen aufweisen. Indem Sie mit der Hand über die Oberfläche des Reifens streichen, können Sie überprüfen, ob er irgendwelche anormalen Abnutzungen aufweist.

Unser rezulteo-Tipp:

Wechseln Sie regelmäßig Ihre Vorder- und Hinterreifen durch, damit sie sich gleichmäßig abnutzen.

Infos zum richtigen Durchwechseln der Reifen

Reifendruck anpassen

Seien Sie beim Reifendruck genau: Bei einem falschen Luftdruck (zu viel oder zu wenig Luft) riskieren Sie einen Reifenplatzer, eine Reifenpanne oder vorzeitigen Reifenverschleiß. Denn die Statistiken hierzu sprechen eine deutliche Sprache: Die Hälfte der Fahrzeuge auf Urlaubsstrecken fahren mit zu wenig Luft!

Den Reifendruck sollten Sie lieber in kaltem Reifenzustand prüfen, das heißt, vor der Fahrt. Falls Sie den Reifendruck während der Fahrt an warmen Reifen messen, in denen sich die Luft bereits ausgedehnt hat, fügen Sie dem für Ihr Fahrzeug empfohlenen Luftdruck 0,3 bar hinzu.

Wenn Ihr Fahrzeug beladen ist oder einen Anhänger oder Wohnwagen zieht, können Sie sich auf die Empfehlungen des Autoherstellers verlassen, die auf der Innenseite der Fahrzeugtür vermerkt sind, und können so einen Druckschaden am Reifen verhindern.

Alles Wissenswerte zum richtigen Reifendruck

Unser rezulteo-Tipp

Einige Empfehlungen für Anhänger und Wohnwagen:

  • Halten Sie sich an die Lade- und Geschwindigkeitsvorgaben des Herstellers Ihrer Anhängerkupplung.
  • Wenn Sie an der Tragfähigkeitsgrenze fahren, statten Sie Ihr Fahrzeug lieber mit verstärkten Reifen (Reinforced-Reifen) aus.
  • Informieren Sie sich über den passenden Reifendruck, der von dem Fahrzeughersteller angegeben wird. Zur Orientierung:
    • Für einen nicht überladenen Anhänger oder Wohnwagen beträgt der Referenz-Reifendruck in der Regel 2,5 bar bei Standardreifen und 3 bar für Reinforced-Reifen.
    • Bei einem Anhänger oder Wohnwagen mit schwerer Ladung können Sie 0,5 bar hinzufügen, also 3 bar für einen Standardreifen und 3,5 bar für einen Reinforced-Reifen.
    • Nutzen Sie Ihre Wohnwagen- oder Anhängerreifen nicht länger als 5 Urlaubssaisons. Wenn die Reifen länger gelagert werden, neigen sie zur Verformung. Falls Sie kleine Risse in Felgennähe feststellen, sollten Sie umgehend einen Reifenwechsel vornehmen.

Ersatzrad checken

Niemand ist vor einer Reifenpanne sicher. Auch wenn dies zum Glück nicht jeden Tag vorkommt, sollten Sie dennoch umsichtig sein: Gehen Sie sicher, dass Ihr Ersatzrad fahrtauglich ist und Sie gut ausgestattet sind, um ggf. einen Radwechsel durchzuführen.

Wenn Ihr Fahrzeug nicht über ein Ersatzrad, sondern über ein Reifenpannenspray verfügt, überprüfen Sie das Verfallsdatum, bevor Sie losfahren.

Vielleicht haben Sie ja auch eine Pannenversicherung (in Ihrer Autoversicherung enthalten oder beim Reifenkauf abgeschlossen). Denken Sie daran, die Telefonnummer mitzunehmen, um im Pannenfall anrufen zu können. 

Weitere Punkte, die Sie prüfen sollten

Flüssigkeitsstände

Bevor Sie losfahren, kontrollieren Sie im kalten Zustand den Motorölstand, die Kühlerflüssigkeit, die Bremsflüssigkeit, die Scheibenwischerflüssigkeit sowie die Servolenkungsflüssigkeit. Sehen Sie, falls erforderlich, in der Betriebsanleitung Ihres Fahrzeugs nach, damit Sie wissen, wie Sie vorzugehen haben. Im Sommer bei starker Hitze können sich die Fahrzeuge stärker erhitzen, daher sollten Sie die Kühlflüssigkeit überprüfen.

Scheiben und Fahrzeugbeleuchtung

Die Reinigung der Scheinwerfer und der Scheiben bringt bis zu 30% mehr Beleuchtung! Versichern Sie sich außerdem, dass der Zustand Ihrer Windschutzscheibe nicht beeinträchtigt ist und denken Sie ebenfalls daran, alle Lichter und Blinker zu überprüfen.

Scheibenwischer

Prüfen Sie, ob das Gummi der Scheibenwischer noch geschmeidig ist und ob die Windschutzscheibe sowie die Heckscheibe richtig gereinigt werden.

Sicherheitsausstattungen

Sicherheitsweste und Warndreieck sowie ein Verbandskasten sind in Deutschland verpflichtend mitzuführen. Denken Sie daran, dass diese leicht zugänglich sein müssen, damit sie im Bedarfsfall schnell verfügbar sind. Außerdem kann eine Taschenlampe hilfreich sein, zum Beispiel bei einer nächtlichen Reifenpanne.

Es kann außerdem nicht schaden einen Alkoholtester im Auto zu haben, um im Bedarfsfall den Alkoholspiegel messen zu können und die Weiterfahrt vielleicht doch um einen Tag zu verschieben.

Letzter Tipp, bevor Sie losfahren: Sehen Sie sich die Wettervorhersagen sowie die Empfehlungen zur Verkehrssicherheit an. Im Sommer kann die Fahrbahn aufgrund von Gewitter und Platzregen rutschig sein, die Bremswege verlängern sich und es besteht erhöhte Aquaplaning-Gefahr. Im Winter können Sie außerdem von Schneefall und Glatteis überrascht werden. Reduzieren Sie ggf. Ihre Geschwindigkeit und legen Sie eine Pause auf einem Rastplatz ein.

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