Finden Sie die richtigen Reifen zum besten Preis

Wir helfen Ihnen bei der Reifenwahl & erleichtern Ihnen den Reifenkauf

EU-Reifenlabel: 3 Leistungskriterien für eine gute Wahl

Vor dem Reifenkauf vergleichen Sie oft verschiedene Reifen, für die Sie sich interessieren. Um den Reifenvergleich zu erleichtern, werden Reifen nach drei Leistungskriterien bewertet: Rollwiderstand, Nasshaftung und externes Abrollgeräusch. Wir erklären Ihnen, wie Sie das Reifenlabel richtig lesen und welche Faktoren Sie bei der Reifenwahl berücksichtigen sollten.
Reifenlabel - Kriterien für die Reifenwahl

Copyright : rezulteo

Rollwiderstand und Kraftstoffverbrauch

Das erste Kriterium auf dem Reifenlabel ist der Rollwiderstand. Je höher dieser ist, desto mehr Energie verbraucht der Reifen beim Fahren. Wenn Sie Kraftstoff sparen möchten, sollten Sie also darauf achten, Reifen mit geringem Rollwiderstand zu verwenden.

Das EU-Reifenlabel gibt den Rollwiderstand zwischen A und G an. A ist der geringste Rollwiderstand und G der höchste. Der Unterschied im Kraftstoffverbrauch zwischen Reifen der Klasse A und Reifen der Klasse G ist nicht zu vernachlässigen: Ein mit A ausgezeichneter Reifen spart im Durchschnitt 0,5 l/100 km, also 80 l Kraftstoff bzw. durchschnittlich 185 € pro Jahr bei einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr.

Auch die CO2-Emissionen sind mit einem Reifen der Klasse A wesentlich geringer: Der CO2-Ausstoß beträgt 12 g/km weniger als mit einem Reifen der Klasse G, also 0,18 t CO2 weniger pro Jahr (auf der Grundlage der gleichen jährlichen Laufleistung).

Selbstverständlich sind dies Durchschnittswerte und die Ergebnisse können je nach Fahrzeugtyp, Fahrstil und Klimabedingungen schwanken.

Nasshaftung

Die Nasshaftung ist für Ihre Sicherheit von grundlegender Bedeutung und wird mit Buchstaben von A bis F bewertet. A ist die beste Benotung und F die schlechteste.

Wieder ist der Unterschied zwischen der besten und der schlechtesten Note erheblich: Mit einem Reifen der Klasse A ist Ihr Bremsweg auf nasser Straße bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h ungefähr 18 m kürzer als mit einem Reifen der Klasse F. 18 Meter – das entspricht rund 4 Fahrzeuglängen…

Externes Abrollgeräusch

Das Reifenlabel bewertet das externe Abrollgeräusch aus Gründen des Umweltschutzes. Es handelt sich um das Geräusch, das Passanten und Anwohner wahrnehmen können.

Das Abrollgeräusch wird in Dezibel (dB) gemessen und in drei Geräuschklassen eingeteilt, die durch drei Wellen dargestellt werden. Bei Reifen mit der geringsten Geräuschentwicklung ist auf dem Reifenlabel nur eine einzige Welle aufgedruckt.

Betrachtet man zwei Reifen der gleichen Größe, die mit derselben Geschwindigkeit fahren, so ist ein Reifen mit einer Welle um den Faktor 2 leiser als ein Reifen mit zwei Wellen und um den Faktor 4 leiser als ein Reifen mit drei Wellen.

Warum werden Winterreifen weniger gut bewertet als Sommerreifen?

Beim Betrachten der Reifenlabel haben Sie vielleicht schon einmal bemerkt, dass Winterreifen weniger gut abschneiden als Sommerreifen. Das ist normal und liegt am Bewertungssystem, das in erster Linie Leistungskriterien berücksichtigt, die für Sommerreifen wichtiger sind als für Winterreifen.

Winterreifen sind so ausgelegt, dass sie bei winterlichen Straßenverhältnissen optimale Sicherheit bieten, also bei niedrigen Temperaturen (unter 7 °C) auf kalter, rutschiger, verschneiter oder vereister Fahrbahn. Die Nasshaftung ist daher nicht das Kriterium, auf das bei Winterreifen am meisten Wert gelegt wird.

Darüber hinaus sind Winterreifen mit ihrem tiefen Profil, das Ihnen auf Schnee und Eis bessere Haftung und bessere Traktion bietet, lauter als Sommerreifen.

3 weitere wichtige Kriterien, die Sie beim Reifenkauf beachten sollten

Das Reifenlabel hat seine Grenzen. Es enthält nur drei Vergleichskriterien, während die meisten Tests, die von Prüforganisationen veröffentlicht werden, bis zu 15 Kriterien umfassen.

Um die Leistung eines Reifens zu beurteilen, ob im Hinblick auf Sicherheit, Wirtschaftlichkeit oder Komfort, müssen viele andere Faktoren berücksichtigt werden.

Die drei wichtigsten sind:

1.   Die Lebensdauer des Reifens

Ein Reifen, der nur langsam und gleichmäßig abgenutzt wird, kann eine bis zu einem Jahr längere Lebensdauer haben! Denken Sie beim Reifenkauf daran, die Langlebigkeit zu berücksichtigen, denn sie hat einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlichen Kosten Ihrer Reifen.

2. Bremseigenschaften auf trockener Fahrbahn

In Bezug auf die Sicherheit wird auf dem Reifenlabel nur die Nasshaftung angegeben. Dies ist aber sicherlich nicht der einzige zu berücksichtigende Aspekt. Im Gegenteil: Laut Institut für Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden (VUFO) ereignen sich 70 % der Unfälle auf trockener Straße! Vergessen Sie daher nicht, vor der Auswahl Ihres Reifens, die Bremswirkung auf trockener Straße zu vergleichen.

3. Die Kurvenhaftung

Die Universität Dresden hat ebenfalls ermittelt, dass sich ein Viertel der Unfälle in einer Kurve ereignet. Daher ist die Kurvenhaftung ebenfalls ein wichtiges Leistungskriterium, das vor dem Reifenkauf geprüft werden sollte.

Auf der Website rezulteo fassen wir Testergebnisse unabhängiger Organisationen zusammen und stellen Ihnen diese in Form einer Bewertungsskala mit fünf Sternen zur Verfügung.

Die Bewertung von rezulteo ist auf einen Blick zu erfassen, berücksichtigt 9 Leistungskriterien für Sommerreifen und 13 für Winterreifen, wie z. B. Aquaplaning-Resistenz, Fahrbahnhaftung auf trockenem und nassem Untergrund, Stabilität, Ausgleich von Straßenunebenheiten usw.

Unsere Reifensuchmaschine hilft Ihnen bei der Reifenwahl

Fanden Sie diesen Artikel hilfreich?

Diesen Artikeln finden Sie in folgenden Verzeichnissen