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Klimafreundliche Reifen? Reifenhersteller in Aktion

Auf der Suche nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Lösungen setzen Reifenhersteller auf Innovation und grüne Produkte. Wie Reifenhersteller ihren ökologischen Fußabdruck verringern? Wie engagieren sich Reifenhersteller für das grüne Wachstum?

Ökologischer Fußabdruck Reifenmarken

Wie können Reifenmarken ihren ökologischen Fußabdruck verringern? © iStock

Welchen Beitrag leisten Reifenhersteller zum Umweltschutz?

Autoreifen sind für die Mobilität eines jeden Autofahrers unerlässliches. Die Materialien aus denen sie bestehen sind jedoch alles andere als umweltfreundlich. Für die Reifenproduktion werden natürliche und chemische Ressourcen benötigt. Sowohl im Gebrauch, als auch als Abfallprodukt sind Gummireifen daher nicht unproblematisch. Auch für Reifenhersteller rücken in Zeiten des allgemeinen Umweltbewusstseins Umweltschutz, Recycling und CO2-Reduzierung in den Vordergrund des strategischen Handelns. Das Ziel ist die Einführung nachhaltiger Lösungen für Mobilität und Umwelt.

Der Beitrag von Pirelli zum Klimaschutz

Das Unternehmen Pirelli wurde zum zweiten Jahr in Folge für seinen Einsatz im Kampf gegen den Klimawandel ausgezeichnet. Das Unternehmen erhielt einen Platz auf der „A Liste“ des CDP (ehemals Carbon Discloure Projects). Die internationale Non-Profit-Organisation informiert über Fragen zum Umweltschutz. Sie hilft Unternehmen und Regierungen bei der Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks u.a. mit Daten über Wassermanagement oder Aufforstung.

Die an Pirelli vergebene Beurteilung beinhaltet die Effizienz der umgesetzten Maßnahmen für:

  • Reduzierung von Treibstoffgasen und sonstigen Klimarisiken
  • Entwicklung der postfossilen Wirtschaft
  • Transparente Information über das Umweltengagement
  • Entscheidung für die besten, klimafreundlichen Maßnahmen

Folgende Reifenhersteller wurden ebenso auf die „A List“ gesetzt: Sumitomo und Yokohama, Michelin und Bridgestone. Goodyear, Nokian und Continental erhielten die Beurteilung B.

Das Ziel von Michelin: CO2-Nullemissionen

Die Strategie von Michelin im Umgang mit der Klimaproblematik ist die Zielsetzung der CO2-Nullemission: von der Herstellung über die Logistik bis zur Nutzung des Autoreifs durch den Fahrer.

Laut Angaben des Europäischen Parlaments ist der Verkehr für 30 % der gesamten CO2-Emissionen in der EU verantwortlich.

Michelin hat sich bereits in der Vergangenheit für eine nachhaltige Mobilität engagiert. Der Reifenhersteller hat mehrere Ziele vor Augen, um die Energiewende zu beschleunigen:

  • CO2-Nullemission für alle seine Produktionsstätten weltweit bis 2050
  • Verbrauch durch Reifen pro gefahrenen Kilometer bis 2030 um 20 % reduzieren

Wie möchte Michelin dieses ehrgeizige Ziel im Kampf gegen die Klimaerwärmung erreichen?

  • Die Michelin-Produktionsstätten in Europa sollen weiterhin mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden. Auf diese Weise konnten die CO2-Emissionen zwischen 2010 und 2018 um 22 % reduziert werden.
  • Den Einsatz erneuerbarer Energien auf den gesamten Industriezweig ausweiten, indem die Braunkohlenutzung bis 2030 abgeschafft wird.
  • Beschränkung der Transporte und Verringerung der Fahrtstrecken auf Betriebsebene: durch den Einsatz von Zügen anstelle von Lkw auf bestimmten Strecken oder durch die Bündelung anderer Warenlieferungen.
  • Einsatz von Reifen mit optimierter Leistung während der gesamten Lebensdauer sowie geringem Kraftstoffverbrauch
  • Investition in nachhaltige Mobilität mit Brennstoffzellen: weniger CO2-Ausstoss, bessere Luftqualität

Das Engagement der Marke basiert auf dem Pariser COP21 Klimaabkommen von 2015 und unterstützt die Eingrenzung der Erderwärmung unter 2 Grad sowie die die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes im Verkehrssektor.

Welche ökologische Lösung strebt Nokian an?

Nokian Tyres setzt im Kampf gegen Umweltschäden auf umweltfreundliche Produktlösungen. Die Marke bietet Reifenhüllen an, die teilweise aus Biomaterialien bestehen. Deren Herstellung führt zur Verringerung des Kohlenstoffdioxyd-Ausstoßes um bis zu 75 % im Vergleich zur Herstellung von Reifenhüllen aus Kunststoff.

Allein in Finnland und Norwegen verwendet Nokian immerhin etwa 40 Tonnen Reifenhüllen. Die Hüllen aus grünem PE (Polyethylen) und LDPE (Polyethylen niedriger Dichte) erzeugen bei ihrer Herstellung etwa 20 Tonnen Kohlendioxyd im Vergleich zu nahezu 88 Tonnen CO2 bei der Herstellung von Hüllen aus Rohkunststoff und etwa 44 Tonnen für Hüllen aus recyceltem Kunststoff.

Die Hüllen für Nokian-Reifen tragen sogar das Label „I'm green". Das biobasierte Zuckerrohr-Ethylen, das in den Reifenabdeckungen von Nokian verwendet wird, wandelt bereits in der Wachstumsphase CO2 um und trägt so in der Bilanz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Herstellung von biologischen Reifenabdeckungen bei.

Was kann ich als Autofahrer für mehr Umweltschutz tun?

Immer mehr weltweit führende Marken, insbesondere Reifenhersteller, treiben ihren Energiewandel mit Aktionen in Richtung grüne Wirtschaft sowie nachhaltige Entwicklung voran. Auch als Verbraucher und Autofahrer können wir für eine sauberere, umweltfreundlichere Mobilität sorgen, wenn wir beispielsweise folgende Punkte beachten:

  • Nutzung von „grünen Reifen
  • Umweltfreundlichen Fahrstil annehmen
  • Car-Sharing Angebote nutzen

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